Legasthenie-Therapie.de

Pädagogisch-psychologische Fachinstitute arbeiten seit Jahren nach einem erfolgreichen Therapiekonzept.

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Legasthenie / LRS – kein Grund zu verzweifeln

Die Lese-Rechtschreibschwierigkeit (LRS) oder die Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie) – nach der älteren wissenschaftlichen Klassifizierung von „Asthenie“ („Schwächen“) auch Legasthenie oder nach angelsächsischem Sprachgebrauch Dyslexie genannt – wird heute in allen modernen Bildungsgesellschaften als zu fördernde Teilleistungsstörung anerkannt. Die WHO hat sie als krankhafte Störung in ihre offizielle Liste der gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufgenommen, in der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD) ist sie als Sprachentwicklungsstörung aufgeführt und in der aktuell gültigen S3-Leitlinie „Lese- und Rechtschreibstörung“ der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) werden die zur Zeit gültigen Anforderungen an die Diagnose und Therapie formuliert.

Legasthenie und LRS werden inzwischen weltweit als spezielles Versagen beim Erlernen des Lesens und der Rechtschreibung verstanden, die nicht auf ein generelles Leistungsdefizit zurückgeführt werden können. Während die genetischen Ursachen dieser „Teilleistungsstörung“ nicht bis ins Letzte geklärt sind, besteht heute Konsens, dass sie sich keinesfalls im Laufe der Jahre ‚auswächst‘ oder durch zusätzliches Üben zu beheben ist, dass sie vielmehr einer speziellen Lerntherapie bedarf. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Ratgeber oder auf den Seiten der jeweiligen Einrichtung in den nebenstehenden Städten.

In Deutschland gibt es eine Reihe von Fachinstituten, die seit Anfang der 80er Jahre spezialisierte Therapieangebote entwickelt haben (Testdiagnostik der Lese- Rechtschreibstörung (Legasthenie) oder der Lese- Rechtschreibschwierigkeit (LRS), individuelle Fehleranalyse schulischer Leistungen, Entwicklung von Therapieprogrammen auf Basis der Lautanalyse und phonologischen Bewusstheit (Lautanalytisches Rechtschreibsystem LARS, Lese- Rechtschreibsystem Lers, Kölner Lautsystem K-Laut), und daher eine gezielte Lerntherapie für betroffene Kinder und Jugendliche anbieten können. Diese unabhängigen Facheinrichtungen stellen ihre Arbeit auf diesen Seiten vor. Im rechten Fenster finden Sie die Institute mit ihren Angeboten. Klicken Sie auf die jeweilige Stadt und Sie finden eine ausführliche Darstellung der jeweiligen Einrichtung.

Die schulpädagogische und rechtliche Behandlung der LRS weist im Laufe der Zeit und in den einzelnen Bundesländern gewisse Unterschiede auf. Unter Erlass NRW finden Sie Informationen zum rechtlichen Status der LRS-Problematik an den Schulen in Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen zur LRS

Literatur und Materialien zur LRS bietet Literatur, weitere Informationen im Netz können über Links erreicht werden.

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